Ausdrucksstarke Patronen

In vielen deutschen Haushalten findet man inzwischen neben einem Computer auch ein Faxgerät, einen Scanner oder einen Drucker. Für derlei Geräte sind Druckerpatronen unabdingbar, ob es sich um Lasergeräte oder Tintenstrahldrucker handelt. Als Farbstoff wird dabei Toner verwendet, der aus Kunstharz, Pigmenten, Metalloxiden und weiteren Hilfsstoffen hergestellt wird.

Es ist in der Regel davon abzuraten, günstige Druckerpatronen zu kaufen. Diese weisen eine bedeutend schlechtere Qualität auf als Markenpatronen. Außerdem eignen sie sich im Allgemeinen nur für den Papierdruck, der Textildruck wird blass und verschmiert. Auch für den Drucker selbst ist es auf lange Sicht hin besser, wenn qualitativ hochwertige Druckerpatronen verwendet werden.

Toner ist ein äußerst feines Pulver, aus sehr kleinen Teilchen. Er muss eine ganze Reihe von Anforderungen erfüllen. Zum Beispiel darf er zwar nicht an den Fixierwalzen des Gerätes kleben bleiben, muss aber trotzdem an sehr vielen anderen Materialien, wie Papier oder Folie, haften.

Außerdem muss er eine tiefschwarze Färbung aufweisen, ohne das Druckergebnis zu verschmieren. Schließlich darf er nicht zu feucht werden, aber auch bis zur Verwendung nicht eintrocknen. Patronen, die mit Toner gefüllt sind, muss man immer an einem möglichst dunklen, und vor allem trockenen Platz unter niedrigen Temperaturen, aufbewahren.

Es gibt drei verschiedene Tonertypen: den Einkomponententoner, den Zweikomponententoner und die Transferflüssigkeit, die manchmal auch als Flüssigtoner bezeichnet wird. Bei letzterem ist die Qualität des Drucks am höchsten, da die Tonerpartikel die geringste Größe aufweisen. Vom Preis her ist der Einkomponententoner am teuersten.

In Kopierern und digitalen Druckmaschinen wird vor allem der günstigere Zweikomponententoner verwendet. Bei der Übertragung der Tonerteilchen spielt Magnetismus eine wichtige Rolle. Sie werden nämlich durch elektrische Kräfte auf das Papier oder ein anderes Medium übertragen, wo sie dann festgeschmolzen werden.

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